Vorlesung / Praktikum
Universität Salzburg, Fachbereich Kommunikationswissenschaft
2 Einheiten, seit 2008 jeweils im Sommersemester (2008, 2009, 2010)
Ziel der Lehrveranstaltung:
Die Studierende lernen die vollständige Abwicklung eines Medienprojektes: von der inhaltlichen und strategischen Konzeption über die Gestaltung und Produktion der Druckstücke, bis hin zur Präsentation der fertigen Arbeiten. Aktives Lernen wird dabei durch verschiedenste Methoden gefördert.
Inhalte der Lehrveranstaltung:
Die Lehrveranstaltung ist als Kombination aus Vorlesung und Praktikum konzipiert. Die Studierenden erhalten in neun Theorieblöcken, die sich auf das Semester verteilen, praxisrelevante Inhalte u.a. aus den Bereichen Visuelle Kommunikation, Unternehmenskommunikation, Markenführung / Branding und visuelle Gestaltung. Die Teilnehmer/Innen werden angehalten, die vom LV-Leiter vermittelten empirischen Inputs (beispielsweise aus der Farbpsychologie) in ihre Gestaltung zu integrieren. Im Praxisteil der Lehrveranstaltung lernen die Studierenden die Grundfunktionen der Programme Adobe Photoshop und Adobe InDesign, um über die Fertigkeiten zur Erfüllung des Semesterprojektes – Produktion von zwei Druckstücken (ein vierseitiger Folder und ein Poster) – zu verfügen.
Die Themenblöcke:
- Visuelle Kommunikation
- Visuelle Unternehmenskommunikation
- Visuelle Wahrnehmung
- Visuelle Semiotik
- Schrift & Typografie I
- Schrift & Typografie II
- Visuelle Gestaltung I – Zeichengestaltung (inkl. Gestaltpsychologie)
- Visuelle Gestaltung II – Farbgestaltung
- Visuelle Gestaltung III – Bildgestaltung
- Drucktechnik (Auflösung, Raster, Farbmodelle)
Gastvortrag
Kvitsund Gymnas (Norwegen)
Mai 2008
Ziel der Gastvorlesung:
Die Studierenden betrachten Werbung reflektierter. Einerseits soll die Faszination guter Werbung, andererseits jedoch auch deren persuasiv-manipulativen Strategien vermittelt werden.
Inhalte der Gastvorlesung:
Der Lehrblock wurde in drei Teile gegliedert: Vorlesung, TV-Spot-Analye (Gruppenarbeit), Ergebnispräsentation. Im Zuge der Vorlesung wurden Strategien und Techniken der Werbung wie z.B. Humor, Schock, Slice-of-Life, Testimonial, Experten(urteile) usw. vorgestellt. Ergebnisse der Werbewirkungsforschung – wie beispielsweise der Mere-Exposure-Effect oder empirische Daten zur Wirkung von Erotik – wurden präsentiert und kritisch hinterfragt. In knapper Form wurden zudem visuelle Gestaltungsstrategien (v.a. das Thema Bildkomposition) besprochen. Die Praxiseinheit der Werbespot-Analye diente dazu die vorgestellten Gestaltungstechniken in den Beispielspots zu identifizieren und zu analysieren. Die sieben Arbeitsgruppen präsentierten in der dritten Einheit deren Analyseergebnisse. Der Abschluss des Lehrblocks zum Thema „Advertising Research & Advertising Strategies“
bildete eine Diskussions- und Feedbackrunde.
Gastvortrag
Sommerakademie Pro Scientia in Celje (Slowenien)
August 2005
Ziel der Gastvorlesung:
Reflexion über die Funktionen künstlerischer Werbung und der Beziehung zwischen Kunst und Werbung.
Inhalte der Gastvorlesung:
Die Werbung hat heute die Funktion übernommen, die früher die Kunst hatte: die Vermittlung ästhetischer Inhalte ins alltägliche Leben, sagt Michael Schirner. Dieser Aussage folgend wurden im Zuge des Vortrages die Schnittstellen zwischen Kunst und Werbung erörtert. So wurde die „Werbung als Kunstform“ diskutiert, über die Verwendung von „Trompe l'oeil-Gemälden“ in Werbefilmen gesprochen und schließlich den Zweck künstlerischer Werbung (als Strategie) kritisch hinterfragt.